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Rheuma im Beruf: Anpassungen für ein erfolgreiches Berufsleben

Abbildung eines Arbeitsplatzes, Symbolbild für Rheuma im Beruf

Rheumatische Erkrankungen wie die Rheumatoide Arthritis oder der Morbus Bechterew können durch die verursachten Symptome und ihren chronischen Charakter verschiedene Lebensbereiche beeinflussen. Insbesondere im Berufsleben können gezielte Anpassungen und Selbstmanagementstrategien notwendig werden und einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, trotz Rheuma erfolgreich im Berufsleben zu bleiben. In diesem Artikel schauen wir uns genauer an, wie Menschen mit Rheuma ihr Berufsleben anpassen können, um den Tücken der Erkrankung im Arbeitsalltag trotzen und eine angemessene Work Life Balance genießen zu können.

Verständnis und Kommunikation

Menschen mit Rheuma sollten sich zunächst mit ihrem Arbeitgeber über die Erkrankung austauschen. Offene Kommunikation kann Verständnis schaffen und ermöglicht es, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Klare Erklärungen darüber, wie Rheuma den Arbeitsalltag beeinflusst, können Kollegen und Vorgesetzten helfen, die individuellen Bedürfnisse besser zu verstehen. Voraussetzung ist hier jedoch eine Bereitschaft des Arbeitgebers, sich dem Thema zu stellen.

Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice

Die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten oder die Gelegenheit, von zu Hause aus zu arbeiten, kann für Menschen mit Rheuma einen erheblichen Unterschied machen. Dies ermöglicht eine bessere Planung von Ruhephasen und die Anpassung des Arbeitstages an die individuellen Bedürfnisse. Entsprechend sind insbesondere die Einrichtung flexibler Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, aus dem Home Office zu arbeiten, große Hilfen.

Ergonomischer Arbeitsplatz

Die Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes kann die Arbeitsbelastung für Menschen mit Rheuma verringern. Höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle und angepasste Tastaturen minimieren Belastungen und fördern eine gesunde Arbeitshaltung. In Absprache mit dem Arbeitgeber können solche Maßnahmen finanziell unterstützt werden.

Pausenmanagement

Regelmäßige Pausen sind wichtig, um Erschöpfung und Schmerzen vorzubeugen. Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Rheumapatienten haben hier häufig eine Tendenz, sich zu viel zuzumuten. Arbeitnehmer mit Rheuma sollten sich bewusst Zeit für kurze Erholungspausen nehmen, um neue Energie zu tanken und die Belastung auf Gelenke und Muskeln zu reduzieren.

Gesundheitsmanagement

Unternehmen bieten oft Programme zur Förderung der Mitarbeitergesundheit an. Menschen mit Rheuma sollten diese Ressourcen nutzen, um ihre Gesundheit zu verbessern. Dies könnte Physiotherapie, Yogakurse oder andere unterstützende Maßnahmen umfassen.

Stressmanagement

Der Umgang mit Stress ist besonders wichtig für Menschen mit Rheuma. Stress kann Symptome verschärfen. Arbeitnehmer sollten darauf achten, Stressoren zu identifizieren und Strategien entwickeln, um damit umzugehen. Dies kann von Entspannungstechniken bis zu regelmäßigem Austausch mit Vorgesetzten über Arbeitsbelastung reichen.

Umschulung oder Arbeitgeberwechsel

Leider sind die oben genannten Möglichkeiten nicht in jedem Job und bei jedem Arbeitgeber möglich. Sollte der Job nicht weiter ausgeübt werden können oder der Arbeitgeber nicht bei einer Anpassung an die Erkrankung unterstützen, sollte über eine mögliche Umschulung oder bei entsprechender Möglichkeit über einen Arbeitgeberwechsel nachgedacht werden.

Fazit

Ein erfolgreiches Berufsleben trotz Rheuma kann individuelle Anpassungen und  proaktive Herangehensweisen erfordern. Die Integration dieser Maßnahmen kann nicht nur die Arbeitseffizienz steigern, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können gemeinsam dazu beitragen, ein unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen mit Rheuma ihr volles berufliches Potenzial entfalten können.

Zum Autor: Matthias Diener ist seit seinem 19. Lebensjahr von Rheuma betroffen. Als zertifizierter Patient Expert und Fachmann für digitale Gesundheit möchte er Wissen rund um rheumatische Erkrankungen patientenverständlich aufbereiten und Patienten bei dem Zugang zu digitalen Angeboten unterstützen.

Matthias Diener
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