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Ist Morbus Bechterew heilbar? Eine Klarstellung

Symbolbild Rheuma Hand

Die Frage nach der Heilbarkeit von axialer Spondyloarthritis, besser bekannt als Morbus Bechterew,  ist eine zentrale Sorge vieler Betroffener. Leider muss die Antwort darauf derzeit lauten: Nein, Morbus Bechterew ist nicht heilbar. Dank moderner Medikamente kann die Erkrankung jedoch gut behandelt werden und ein normales Leben ist möglich.

Warum ist Morbus Bechterew nicht heilbar?

Die Unheilbarkeit von Morbus Bechterew liegt in der komplexen Natur der Krankheit begründet. Als Autoimmunerkrankung greift das Immunsystem irrtümlich körpereigenes Gewebe an. Der genaue Mechanismus, warum dies geschieht, ist noch nicht vollständig verstanden. Genetische Faktoren, insbesondere das Vorhandensein des HLA-B27-Gens, spielen eine bedeutende Rolle, aber auch Umweltfaktoren und andere genetische Prädispositionen sind von Bedeutung.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Morbus Bechterew?

Obwohl keine Heilung möglich ist, gibt es eine Reihe von Behandlungsansätzen, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern, die Krankheitsprogression zu verlangsamen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Diese umfassen:

  • Medikamente: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Biologika und andere Medikamente wie JAK-Hemmer können helfen, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren.
  • Physiotherapie: Regelmäßige Bewegung und spezielle Übungen können die Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten und verbessern.
  • Lebensstiländerungen: Eine gesunde Lebensweise, einschließlich einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Rauchen, kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Hoffnungsschimmer Remission

Ein wichtiger Aspekt der Behandlung von Morbus Bechterew ist die Möglichkeit der Remission. Remission bedeutet, dass die Symptome der Krankheit vollständig oder teilweise verschwinden, und es kann Phasen geben, in denen die Krankheit nahezu inaktiv ist. Dies kann durch eine Kombination aus medikamentöser Therapie, Physiotherapie und anderen Maßnahmen erreicht werden. Während der Remission können Betroffene eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität erfahren. Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass Remission nicht gleichbedeutend mit Heilung ist. Die Krankheit kann jederzeit wieder aufflammen, und die langfristige Überwachung und Behandlung bleiben notwendig.

Zukunftsperspektiven und Forschung

Die Forschung im Bereich der Spondyloarthritiden, zu denen Morbus Bechterew zählt, schreitet kontinuierlich voran. Wissenschaftler arbeiten intensiv daran, die genauen Ursachen und Mechanismen von Morbus Bechterew besser zu verstehen. Neue Therapien, insbesondere zielgerichtete Biologika, haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und bieten Hoffnung auf noch effektivere Behandlungsmöglichkeiten.

Zum Autor: Matthias Diener ist seit seinem 19. Lebensjahr von Rheuma betroffen. Als zertifizierter Patient Expert und Fachmann für digitale Gesundheit möchte er Wissen rund um rheumatische Erkrankungen patientenverständlich aufbereiten und Patienten bei dem Zugang zu digitalen Angeboten unterstützen.

Matthias Diener
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