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Ist Morbus Bechterew ansteckend? Ausräumen eines Mythos

Symbolbild Rheuma Hand

Axiale Spondyloarthritis, besser bekannt als Morbus Bechterew, ist eine chronische entzündlich rheumatische Erkrankung, die vorwiegend die Wirbelsäule betrifft. Eine der häufigsten Fragen, die sich Menschen stellen, wenn sie von dieser Krankheit hören, ist: "Ist Morbus Bechterew ansteckend?" Die kurze Antwort lautet: Nein, Morbus Bechterew ist nicht ansteckend.

Genetische Veranlagung und Auslöser

Ein wichtiger Risikofaktor für Morbus Bechterew ist das Vorhandensein eines bestimmten Gens namens HLA-B27. Menschen, die dieses Gen tragen, haben ein höheres Risiko, an Morbus Bechterew zu erkranken, aber nicht jeder, der das Gen hat, entwickelt die Krankheit. Das Vorhandensein des Gens allein reicht nicht aus; es müssen auch andere Faktoren hinzukommen, um die Krankheit auszulösen.

Ansteckung und Übertragung ist bei Morbus Bechterew ausgeschlossen

Morbus Bechterew ist keine Infektionskrankheit und wird daher nicht durch Bakterien, Viren oder andere Erreger verursacht, die von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Die Krankheit ist somit nicht ansteckend. Sie kann nicht durch Körperkontakt, Tröpfcheninfektion oder andere übliche Übertragungswege weitergegeben werden.

Vererbung und familiäre Häufung

Obwohl Morbus Bechterew nicht ansteckend ist, gibt es eine familiäre Häufung der Krankheit. Das bedeutet, dass sie innerhalb von Familien häufiger vorkommt, insbesondere wenn mehrere Familienmitglieder das HLA-B27-Gen tragen. Dies weist auf eine genetische Prädisposition hin, die jedoch nur einen Teil des Risikos ausmacht. Die genauen Mechanismen, die zur Auslösung der Krankheit führen, sind komplex und beinhalten auch Umweltfaktoren, die derzeit noch nicht vollständig verstanden sind.

Umgang mit Morbus Bechterew

Für Betroffene ist es wichtig, eine frühe Diagnose und Behandlung zu erhalten, um die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Betroffene und ihr Umfeld müssen sich jedoch keine Sorgen machen, dass die Erkrankung durch Berührungen, Geschlechtsverkehr oder sonstige Interaktionen ansteckend sein könnte. Eine ganz normale Einbindung von Betroffenen in den Alltag ist somit möglich.

Zum Autor: Matthias Diener ist seit seinem 19. Lebensjahr von Rheuma betroffen. Als zertifizierter Patient Expert und Fachmann für digitale Gesundheit möchte er Wissen rund um rheumatische Erkrankungen patientenverständlich aufbereiten und Patienten bei dem Zugang zu digitalen Angeboten unterstützen.

Matthias Diener
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